Lokal testen
Bevor du einen Agenten veröffentlichst, solltest du ihn gründlich testen. Selu bietet dafür einen lokalen Entwicklungsablauf, der die Produktionsumgebung so nah wie möglich nachbildet.
Dev-Server starten
Abschnitt betitelt „Dev-Server starten“Führe im Verzeichnis deines Agenten Folgendes aus:
selu dev .Dieser Befehl:
- validiert
agent.yamlundagent.md - baut alle lokalen Docker-Images für Capabilities
- startet den Orchestrator mit deinem geladenen Agenten
- öffnet einen Web-Chat unter
http://localhost:4840
Logs ansehen
Abschnitt betitelt „Logs ansehen“Alle Logs des Orchestrators und der Capabilities werden in dein Terminal gestreamt. Zusätzlich kannst du sie so prüfen:
selu logs # all logsselu logs --capability weather # filter by capability nameselu logs --level debug # include debug outputCapability-Container schreiben nach stdout und stderr. Der Orchestrator sammelt diese Ausgaben ein und ergänzt den Namen der Capability davor.
Mit der CLI testen
Abschnitt betitelt „Mit der CLI testen“Für schnelle, nicht interaktive Tests kannst du selu chat verwenden:
selu chat . "What's the weather in Berlin?"Das sendet eine einzelne Nachricht, gibt die Antwort des Agenten inklusive möglicher Tool-Calls aus und beendet sich dann wieder. Das ist nützlich für Skripte und CI.
Snapshot-Tests
Abschnitt betitelt „Snapshot-Tests“Selu unterstützt Snapshot-Tests, also aufgezeichnete Gespräche, mit denen du prüfst, dass sich das Verhalten deines Agenten nicht ungewollt ändert.
selu test snapshot create --name "greeting" .# Interactive chat session opens — type your test conversation# Press Ctrl+D to saveselu test snapshot run .Die CLI spielt jedes aufgezeichnete Gespräch erneut ab, vergleicht Tool-Calls und Antwortstruktur und meldet Erfolg oder Fehler.
Capabilities debuggen
Abschnitt betitelt „Capabilities debuggen“Wenn sich eine Capability nicht wie erwartet verhält:
- Health prüfen:
selu statuszeigt den Zustand jedes laufenden Capability-Containers. - gRPC-Aufruf manuell testen: Nutze
grpcurl, um die Capability direkt aufzurufen:Terminal-Fenster grpcurl -plaintext -d '{"tool_name": "weather_lookup", "parameters": "{\"location\": \"Berlin\"}"}' \localhost:50051 selu.capability.v1.CapabilityService/Invoke - In den Container gehen:
docker exec -it selu-cap-weather /bin/sh
Umgebungsvariablen
Abschnitt betitelt „Umgebungsvariablen“Capabilities, die API-Schlüssel oder andere Konfiguration brauchen, können Umgebungsvariablen lesen. Setze sie in einer .env-Datei im Agentenverzeichnis:
WEATHER_API_KEY=your-api-key-hereDer Dev-Server lädt .env automatisch und reicht die Variablen an die Capability-Container weiter.
Nächste Schritte
Abschnitt betitelt „Nächste Schritte“Wenn dein Agent lokal funktioniert, schau dir die Marketplace-Richtlinien an, um ihn für die Veröffentlichung vorzubereiten.